Wir fahren, auch mit Freunden und Gästen, gerne und öfter nach Fabriano. Deshalb haben Isabelle und ich eine Empfehlung für Euch, was Ihr dort unternehmen könnt. Hier unser Tag:
Wir parken auf dem kostenlosen Parkplatz an der Via Cappuccini bei den Giardini Regina Margherita. Aber Vorsicht, der blau gekennzeichnete Bereich ist kostenpflichtig!


Wir queren die Viale Moccia und begeben uns auf der Viale della Vittoria (die nach einer Weile in den Corso della Republica übergeht) als Erstes zur Piazza del Comune, mitten im historischen Zentrum von Fabriano.
9 Uhr: Frühstück in der Bar Storelli.
Es gibt keinen geeigneteren Ort für ein italienisches Frühstück als die historische Bar Storelli. Neben zahlreichen Croissants und Keksen verkaufen sie auch die berühmten Lakritze von Amarelli sowie Süßigkeiten, die, wie früher, lose in Gläsern gelagert werden. Isabelle gönnt sich eine Brioche und einen Cappuccino, Elke wählt einen herzhaften Tramezzino.






10 Uhr: Rathausplatz: Piazza del Comune oder Piazza Alta genannt.
Die Bar Storelli am Rathausplatz haben wir sehr günstig gewählt, denn hier befinden sich auch die imposantesten und wichtigsten Gebäude Fabrianos: der Palazzo del Podestà, die Fontana Sturinalto, der Palazzo del Comune oder Chiavelli, der Loggiato San Francesco und der Palazzo Vescovile.





Frühe Geschichte von Fabriano:
Verschiedene Funde in der weiteren Umgebung belegen bereits die Anwesenheit von Menschen in prähistorischer Zeit. Später gründeten die Römer in der Nähe zwei Siedlungen, Tuficum und Attidium. (Siehe auch unseren Artikel über Albacina)
Allerdings gab es erst zur Zeit der Langobarden im 8. Jahrhundert ein Castrum vetus oder Castelvecchio (altes Burgdorf) und nur kurz später das Castelnuovo (neues Burgdorf). Die Grenze zwischen den beiden Orten bildete der Fluss Giano, über den eine Brücke führte. Einer Legende zufolge soll in der Mitte der Brücke ein Schmied namens Marino sein Handwerk ausgeübt haben. Zwei Brüder lebten je in einem der beiden Burg-Dörfer und stritten ständig miteinander. Nur der Schmied konnte mit beiden umgehen und für Versöhnung sorgen. So wurden die vereinigten Dörfer nach ihm benannt, denn das Wort Faber war eine alte Bezeichnung für Schmied. Heutzutage vermutet man allerdings eher, dass hier ein Römer namens Faberius Land besaß.
Dennoch wählte man als Symbol für die Stadt einen Schmied. Noch heute findet man daher auf etlichen Mauern in der Stadt Abbildungen eines Schmieds. Wer suchet, der findet!



Im Jahr 1165 taucht der Name Fabriano schließlich offiziell in einem Dokument auf. Im 13. Jahrhundert entstanden eine Stadtmauer und verschiedene Gebäude, dazu Gerbereien, Papierwerkstätten und Schmieden.
Palazzo del Podestà.
Erbaut im Jahr 1255, beherbergte der Palazzo del Podestà die Stadtverwaltung. Ein schönes Beispiel für die Gotik der Marken mit einer Treppe in Form einer Brücke auf der einen Seite und einem weiteren Zugangsweg in Form einer Brücke auf der anderen Seite: Sie erinnern an die Brücke, die einst die alten Burgdörfer miteinander verband.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Palazzo mehrmals umgebaut. Heute beherbergt er einige kommunale Dienststellen.






Fontana Sturinalto – Sturinalto-Brunnen:
Im Jahr 1285 baute Jacopo di Grondalo aus Perugia im Auftrag der damaligen Verwaltung einen Brunnen. Er orientierte sich dabei an der Fontana Maggiore in Perugia. Nur dass er den Brunnen in Fabriano deutlich schlichter gestaltete. Sturinalto bedeutet dabei „in die Höhe sprudeln” (sturire=hervorsprudeln, in alto=in die Höhe).




Palazzo del Comune:
Erbaut im 14. Jahrhundert für die mächtige Familie Chiavelli, die bis 1435 über die Stadt herrschte. Im 17. Jahrhundert erhielt das Gebäude sein heutiges Aussehen.

Loggiato di San Francesco:
Die Loggiata di San Francesco wurde im 15. Jahrhundert errichtet, als der Renaissance-Architekt Bernardo Rossellino mit Papst Nicolo V. hierherkam. Sie waren vor der Pest aus Rom geflohen. Diese Arkadengalerie sollte die Kirche San Francesco (die jedoch im 19. Jahrhundert abgerissen wurde) mit dem Palazzo del Comune verbinden. Ursprünglich bestand die Galerie aus 12 Bögen, im 17. Jahrhundert wurden jedoch 7 weitere hinzugefügt. Heute befindet sich hier der Eingang zur Stadtbibliothek. Man sieht noch Teile des ersten Baus und einige verblasste Fresken und Deckenmalereien.





Palazzo Vescovile (Bischofspalast):
Neben den Symbolen der weltlichen Macht beherbergte die Piazza natürlich auch Zeugnisse der kirchlichen Macht. Einst stand hier ein Palazzo dei Priori mit einem Turm, der jedoch im 16. Jahrhundert einstürzte. Er wurde in seiner heutigen Form wieder aufgebaut und im 18. Jahrhundert zum Bischofspalast erkoren.



Wir verlassen die beeindruckende Piazza unter dem Bogen des Palazzo del Podestà. Hinter den alten Torbögen gibt es schöne Geschäfte. An der Decke des Bogens finden sich Reste alter Fresken.






Wir bewegen uns weiter auf dem Corso della Repubblica, der mitten durch das Tor verläuft. Hier befindet sich auch die Haupteinkaufsstraße. Die Stadt überstand 2008 eine schwere wirtschaftliche Krise, als der größte Arbeitgeber der Region, die Merloni-Fabriken, einen Großteil seiner Aktivitäten einstellte. Merloni war bis dahin einer der größten Hersteller von Haushaltsgeräten (Waschmaschinen usw.) in ganz Europa. Die verminderte Kaufkraft der Einwohner führte zu viel Leerstand in den Einkaufsstraßen.
Dennoch versucht man, das Zentrum wieder etwas lebendiger zu gestalten. Eine historische Bäckerei verweist beispielsweise auf bekannte lokale Spezialitäten in einem liebevoll gestalteten Schaufenster. (Siehe dazu auch unsere Rezepte von Mamma Graziella für Calcioni und Cavalluci!)






Fast gegenüber befindet sich die historische Apotheke aus dem 19. Jahrhundert. Isabelle und ich konnten während eines der FAI-Tage einen Blick hineinwerfen und werden noch einen separaten Artikel darüber schreiben.



Piazza Garibaldi oder Piazza del Mercato oder Piazza Bassa.
Wir gehen weiter zur Piazza Garibaldi, die bereits im frühen Mittelalter als Marktplatz genutzt wurde. Noch heute findet hier mittwochs und samstags ein Markt statt. Das große Gebäude mit all den Bögen wird heute Portico dei Vasari genannt. Bis zum 15. Jahrhundert war es ein Ospedale dei Calzolai, ein Ort für Schuster. Man sieht noch das entsprechende Wappen in der Wand.




Dort gibt es auch ein schönes Fresko aus dem 14. Jahrhundert, das von der Schule von Allegreto di Nuzio geschaffen wurde: die Madonna mit dem Jesuskind auf dem Thron, flankiert von Johannes dem Evangelisten und San Venanzio. Wir wussten, dass das Fresko irgendwo am Gebäude zu finden war, konnten es aber beim besten Willen nicht entdecken. Erst ein Anwohner zeigte uns beiden, die wir nicht die allergrößten sind, dass man etwas weiter oben schauen musste.




Bis zum 19. Jahrhundert ließen sich hier viele Schmiede und andere Handwerker nieder. Danach wurde die Markthalle gebaut.




Ebenfalls an der Piazza Garibaldi steht ein Brunnen, der ursprünglich von Papst Alexander VI. erbaut und im 15. Jahrhundert restauriert wurde.


Allerdings war die Piazza im Mittelalter auch Schauplatz schrecklicher Ereignisse:
Weitere Geschichte von Fabriano:
1435 endete die Herrschaft der Familie Chiavelli, nachdem fünf männliche Familienmitglieder in der Kathedrale San Venanzio ermordet und fünf weitere vergiftet und erwürgt wurden.
14 Jahre später nutzte Papst Nicolo V. seinen Aufenthalt in der Stadt, um der Hinrichtung von zehn Fraticelli beizuwohnen, die zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt worden waren. Die Fraticelli waren eine Abspaltung des Franziskanerordens, die noch radikaler nach Armut strebten. Damit waren sie der sehr wohlhabenden Kirche ein Dorn im Auge und wurden brutal verfolgt. Die Bewegung war hauptsächlich in der Vallesina-Gegend aktiv (Poggio Cupro, Maiolati Spontini, Mergo und Massaccio (das heutige Cupramontana)) und fand ihr Ende in Fabriano.
Nach den Chiavelli kam die Dynastie der Sforza kurzzeitig an die Macht, bis Fabriano schließlich unter päpstliche Herrschaft gelangte. Die wurde wiederum kurz durch die napoleonische Zeit unterbrochen, doch nach Napoleons Machtverlust kam die Stadt wieder unter päpstliche Aufsicht. Ab 1860 wurde Fabriano schließlich Teil des neuen Königreichs Italien.
Chiesa San Nicolò:
Wir verlassen den geschichtsträchtigen Platz und gehen weiter bis zur Piazza Cairoli und zur Kirche San Nicolò. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1630, nachdem Kirchen aus dem 13. und 14. Jahrhundert umgebaut worden waren.
Beim Betreten fällt uns sofort auf: eine sehr reich verzierte Barockkirche. Das einzige, das aus den alten Gebäuden stammt, ist das Gemälde einer Kreuzigungsszene mit zwei Engeln aus dem 14. Jahrhundert.



In der Seitenkapelle erblicken wir Gemälde, die dem Leben des Heiligen San Niccolo gewidmet sind und von Gregorio Preti im 17. Jahrhundert geschaffen wurden


Der Hauptaltar fällt mit seinen vergoldeten Holzschnitzereien und dem farbenfrohen Teppich besonders auf. Auch die Kuppel und die Apsis sind reich verziert mit Fresken von Giuseppe Malatesta aus dem 17. Jahrhundert, die San Nicolò im Paradies und während des Konzils von Nicäa zeigen. Auf beiden Seiten befindet sich zudem jeweils eine Orgel.





Die übrigen Seitenkapellen beherbergen jeweils kleinere Kunstwerke mit verzierten Säulen, Holzskulpturen oder Gemälden, wie zum Beispiel eine sehr realistische Darstellung des Todes der Heiligen Anna, sowie Bilder des Bischofs von Bari und des Heiligen Johannes des Täufers. Wir haben jede Menge fotografiert und doch das Gemälde des Heiligen Erzengels Michael von Guercion übersehen.




Auch die zahlreichen Malereien auf der Kanzel, dem Beichtstuhl und den Säulen sind wirklich sehenswert. Die modernen Kirchenfenster lassen zudem viel Licht herein. Eine Kanzel über einem Beichtstuhl? Sehr ungewöhnlich!









Vor lauter visueller Pracht schwirrt uns beim Hinaustreten der Kopf und wir sind froh über etwas frische Luft. Über die kleine Via Fratti und die Via Filzi gelangen wir zurück zur Piazza Garibaldi. Dabei stoßen wir tatsächlich auf den Fluss Giano, der, obwohl so klein, doch so wichtig für die Entstehung zahlreicher Industriezweige im Ort war.
Im Jahr 1958 wurde der Giano wegen unhygienischer Zustände überdeckt. Mit Blick auf den zukünftigen Tourismus beschloss man jedoch, einen Teil wieder zu öffnen, was 2014 geschah.





Von der Piazza Garibaldi nehmen wir nun den Weg hinauf zur Via Mamiani und kommen auf der Piazza Altini an. Die beiden Hauptattraktionen waren zwar geschlossen, aber das Oratorio del Gonfalone haben wir ja bereits in einem früheren Artikel beschrieben. Und über die Kirche San Benedetto werden wir ein anderes Mal berichten.
Pranzo – Mittagessen!
Jetzt sind wir aber wirklich reif für ein Mittagessen! Unsere Wahl fällt auf die Taverna da Ivo, die etwas außerhalb des historischen Zentrums liegt. Wir kommen gerade noch rechtzeitig, denn nach uns strömen viele Arbeiter und Büroangestellte herein, die hier ihr Mittagessen zu sich nehmen wollen. Ein Indikator für gutes Essen zu angemessenen Preisen! Es gibt auch eine Feinkostabteilung, aus der man sich frisch zubereitete Salate, Gemüse und leckere Käse- und Wurstwaren mitnehmen kann.
Wir wählen aus der großen Speisekarte und genießen unser ausgezeichnetes Essen und den ausgesprochen freundlichen Service!







Leider können wir hier nicht stundenlang schlemmen, denn Fabriano hat für uns noch viele Sehenswürdigkeiten auf dem Programm.
14 Uhr:
Wir setzen unseren Besuch in der Chiesa Sant’Onofrio fort, die im Volksmund auch Chiesa della Scala Santa (Kirche der Heiligen Treppe) genannt wird. Diese befindet sich in der Via Santa Caterina.
Die etwas ungewöhnliche Kirche hält eine wertvolle und wichtige Reliquie vor: drei Steine aus der Treppe in Jerusalem, die zum Prätorium von Pontius Pilatus führte. Jesus soll diese Treppe während seines Prozesses ebenfalls hinaufgestiegen sein. Die Heilige Helena hat sie 326 n. Chr. aus Jerusalem zu ihrem Sohn, dem römischen Kaiser Konstantin, gebracht. Der Mönch Innocentius Bontempi, Sekretär von Papst Clemens XIV., erhielt 1769 von diesem die Erlaubnis, die Steine der Chiesa di Sant’Onofrio zu schenken. Daneben erhält die Kirche auch ein wundersames Holzkreuz aus dem 14. Jahrhundert, das in deutscher Schnitzkunst entstanden ist.




Während der Wirren der napoleonischen Zeit wurde die heilige Treppe in den Keller der Kathedrale von Fabriano verbracht. Nach einigem Hin und Her wurde sie Anfang des 20. Jahrhunderts im Rahmen einer Umgestaltung wieder feierlich in Sant’Onofrio aufgebaut und eingeweiht.
Isabelle und ich erklimmen also auf der Suche nach den Steinen aus Jerusalem die Stufen … und sehen erst nachher auf einem Schild an der Wand, dass man die Treppe nur auf Knien hinaufsteigen soll. Auf jeder Stufe, es sind insgesamt 14, spricht man dabei ein bestimmtes Gebet. Oops! Wer unseren Fehler vermeiden will, aber andererseits die Treppe nicht betend und auf Knien hinaufsteigen möchte, kann auch über die beiden Seitentreppen in die obere Etage gelangen.









Auf jeden Fall ist Sant’Onofrio ein sehr besonderer und ungewöhnlicher Ort!
Weiter geht es entlang der Via Gentile. Hinter dem Teatro Gentile (erbaut Ende des 19. Jahrhunderts) erreichen wir in der Via Cesare Battisti das Oratorio della Carità. Es ist geschlossen, aber die Öffnungszeiten kann man auf der Webseite des Oratoriums erfahren. Oder natürlich über die Touristeninformation Fabrianos an der Piazza del Comune. Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut und gilt als die „Sixtinische Kapelle der Marken“, mit Fresken von Filippo Bellini. Gegenüber befindet sich das Museum für moderne Kunst Guelfo, das wir bereits früher beschrieben haben.



Wir kehren zur Piazza del Comune zurück und statten der Touristeninformation einen Besuch ab. Dann überqueren wir den Platz und steigen die Straße geradewegs zur Kathedrale hinauf. Gegenüber der Kathedrale befand sich das ehemalige Ospedale Santa Maria del buon Gesù, das heute die Pinakothek beherbergt. Hier findet man vor allem bedeutende Kunstwerke aus dem Mittelalter. Einen Besuch dieses Museums haben wir uns für ein anderes Mal aufgehoben. Die Kathedrale haben wir zwar besucht, möchten darüber aber ebenfalls in einem separaten Artikel berichten, denn auch dazu gibt es viel zu erzählen …



Rechts neben der Kathedrale entdecken wir ein ungewöhnliches Gebäude mit roten Tafeln an den Fassaden. Dieser Palazzo wurde Ende des 19. Jahrhunderts auf Wunsch von Enrico Stelluti Scala, einem Dichter, ehemaligem Bürgermeister von Fabriano und ehemaligem Minister für Post und Telekommunikation, umgebaut. Die besonderen Fassadensteine aus Terrakotta stammen aus der Hand von Giuseppe Santinelli aus dem Jahr 1901.







Unsere Köpfe sind inzwischen wieder von all den Eindrücken gefüllt, also wird es Zeit für einen Aperitivo!
17 Uhr Aperitivo:
Es gibt keinen schöneren Ort dafür als die Bar Centrale am zentralen Platz. So müssen wir auch nicht weit laufen. Wir bestellen uns einen Caffè und Isabelle gönnt sich einen Chinotto, einen nichtalkoholischen Drink, der aus Bitterorange hergestellt wird und einer Cola ähnelt.


Papier kaufen:
Dank der Nähe zum Wasser blühte in Fabriano übrigens bereits seit dem 13. Jahrhundert eine erfolgreiche Papierindustrie. Hier wird sogar heute noch das Papier für Banknoten sowie hochwertiges Zeichen- und Malpapier hergestellt. Wer jedoch von außerhalb kommt, sucht oft vergeblich nach Geschäften, in denen man diese Produkte erwerben kann.
Neben dem Papiermuseum, über das wir schon früher berichteten, gibt es noch einen Schreibwaren- und Buchladen namens Lotti, den wir zufällig bei unserem Rückweg auf der Hauptstraße Corso della Repubblica Nr. 58 entdecken und der scheinbar ebenfalls Produkte aus Fabriano-Papier verkauft.




In der Nähe des Papiermuseums im Largo Fratelli Spacca entdecken wir außerdem eine kleine Druckerei namens Mona, die noch alte Landkarten und Reproduktionen alter Werbeplakate auf handgeschöpftem Papier druckt. Ein sehr schönes Geschäft!



20 Uhr: Cena – Abendessen.
An unserem Fabriano-Tag sind wir noch vor dem Abendessen nach Hause gefahren, aber wir können Euch fürs Abendessen ein Restaurant empfehlen, in dem Isabelle und ihr Mann Erik vor einiger Zeit gegessen haben: das Ristorante Nonna Rina an der Piazza Garibaldi. Dort gibt es neben typisch marchigianischen Spezialitäten auch ein veganes Menü.
Wir hatten einen unglaublich intensiven und spannenden Tag in Fabriano. Wem es zu viel für einen Tag ist, der kann natürlich gerne die eine oder andere Besichtigung auslassen und für ein anderes Mal aufheben. Wer noch nicht genug hat, für den haben wir noch einige weitere schöne Empfehlungen:
Weitere Tipps für Fabriano:
- Das Fahrradmuseum zeigt nicht nur alte Fahrräder, sondern auch die Utensilien, die man in den verschiedenen Berufen auf dem Fahrrad mit sich führte, z. B. der Friseur mit seinen Scheren, der Lehrer mit seiner Tafel usw.
- Die Zona Conce östlich der Piazza Garibaldi, in der früher die Gerbereien standen, enthält heute ein Kulturzentrum mit Museum. Zudem lässt sich in dem malerischen Viertel schön spazieren und man trifft auch wieder auf den Fluss Giano.
- Über die Kirche SS. Biagio e Romualdo, in der unter anderem der Leichnam des Heiligen Romualdo, des Gründers des Kamaldulenserordens, aufbewahrt wird, haben wir bereits berichtet.
- Im Ortsteil Cacciano, könnt Ihr die schönsten Wandmalereien entdecken. Hier unser Artikel darüber.
- In einem anderen Ortsteil, Collamato, ist die Zeit dagegen wirklich stehen geblieben.
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